Sportfahrwerk Tuning
Die Automobilhersteller werden ständig zwischen Komfort und Steuerung des Wagens hin- und hergerissen. Es ist kein Geheimnis, dass je weicher die Federung ist, desto schlechter hält sich das Auto auf die Straße. In diesem Fall benimmt sich das Auto recht gut bei niedriger Geschwindigkeit, aber ziemlich ekelhaft bei hocher. Dies ist durchaus akzeptabel für Serienauto. Natürlich, wenn wir darauf abzielen, die Motorleistung zu erhöhen um bei höheren Geschwindigkeiten besser zu fahren, und viel mehr Vertrauen bei dem Manövrieren in der Stadt haben, müssen wir dann am Chassis arbeiten, und an erster Stelle an dem Fahrwerk.
Das erste, was Sie zu tun haben ist der standard Stoßdämpfer auf eine harte von Sportart zu ersetzen. Die sind normalerweise gasgefüllt und können stabil für lange Gegenstände arbeiten (Gas drückt durch den Kolben auf die Flüssigkeit, was ihre Schaumbildung verhindert). Darüber hinaus kann man bei solchen Dämpfer öfter die Druckfestigkeit kontrollieren. Es ist aber nicht empfehlenswert die MacPherson oder Multilink Kinematik zu verbessern. Wenn Sie sich doch über diese Maßnahmen entschieden haben, dann ist es wichtig nicht zu übertreiben. Alles hängt von dem Modell des Dämpfers ab: manche müssen jedes Mal entfernt werden, und die meisten komplexen (und damit teuer, wie z.B Bilstein B6 Sport, KONI,D2 Street Racing, usw.) können mit einem Knopf vom Fahrersitz eingestellt werden. Es gibt aber auch die Kompromisse, wie z.B Monroe Sensatrac (übrigens die wurden in einem Peugeot 605 Sportart eingesetzt), deren Eigenschaften innerhalb bestimmter Grenzen automatisch abhängig von der Art des Fahren variieren können.
Um die Steuering zu verbessern und die Stabilität des Autos zu verstärken werden mehr steifere Federn installiert. Das letzte Wort in diesem Bereich sind Doppelteilgruppen,die aus zwei Spannfedern bestehen: superrigid Ober- und weiche Unterfedern. Diese Lösung verbessert den Kontakt mit der Wegedecke.
Um die Neigung des Autos zu reduzieren werden härtere Seitenstabilisatoren installiert. Die werden mit verschiedenen Koeffizienten der Starrheit verkauft, aber es ist viel besser ein Kompromiss irgendwo zwischen der Fabrik und Sport-Version zu treffen. Wenn Sie aber für höheres Rattern bereit sind, ist es möglich, sogar noch weiter gehen und die gummimetall Gelenke auf die stahlsphärische (z.B TESCUBAL© Serie von Chiavette Unificate) zu ersetzen. Dies wird die Steurung des Autos erheblich verbessern.
Manchmal verändert man auch die Fahrwerksgeometrie. Diese Möglichkeit bietet Tuning-Studio, das direkt mit dem Hersteller arbeitet (z. B. AMG). Allerdings gibt es ja nicht so viel solchen Angeboten und wenn doch, dann kostet das auch nicht billig. Noch teurer ist die Transplantation der gesamte Federung von einem leistungsfähiger und schneller Auto.